
Hauptkamera nutzen
Die Selfie-Kamera der meisten Handys hat eine weitwinklige Linse und einen kleineren Sensor. Gesichter daraus zeigen aus der Nähe deutliche Tonnenverzerrung. Wechseln Sie zur Hauptkamera, stützen Sie das Handy auf Augenhöhe stabil ab und nutzen Sie den Selbstauslöser.
Etwa 35–50mm Brennweite anstreben
Die meisten Handys haben eine „1×"-Weitwinkellinse (etwa 24mm KB-äquivalent) und einen „2×"- oder „3×"-Tele-Crop. Der 2×-Crop auf einem modernen iPhone oder Pixel liegt bei rund 50mm äquivalent — deutlich freundlicher zu Gesichtern. Den 0,5×-Ultraweitwinkel niemals für Porträts.
Licht von vorn
Tagsüber zum Fenster stehen. Das Fenster ist Ihre Softbox. Steht das Fenster hinter Ihnen, liegt Ihr Gesicht im Schatten und die Kamera belichtet auf den hellen Hintergrund — schlecht für das Ausgangsfoto.
Beauty-Filter ausschalten
Einige Android-Oberflächen (Samsung, Xiaomi, Huawei) glätten Haut oder vergrößern Augen standardmäßig. In den Kameraeinstellungen vor der Aufnahme abschalten. Filter brennen in das JPEG ein, die KI übernimmt sie.
Keine Selfie-Sticks oder Gruppen-Modi
Wir brauchen ein Gesicht, scharf abgebildet, mit natürlicher Perspektive. Selfie-Sticks bringen Tonnenverzerrung und Neigung; Gruppen-Modi machen gesichtserkanntes Weichzeichnen der Haut.